Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl / Barbara Lanzinger: Zollamt Amberg bleibt erhalten – Keine personelle Verlagerung nach Weiden

Die Reform der Zollämter in der Oberpfalz geht nicht zu Lasten einzelner Standorte.

Amberg. „Das Zollamt Amberg wird auch zukünftig am bestehenden Standort erhalten bleiben und alle Dienstleistungen anbieten“, zeigen sich die Abgeordneten Alois Karl und Barbara Lanzinger sicher, nachdem sie in Berlin Gespräche mit Vertretern des Bundesfinanzministeriums geführt haben. „Dies ist eine sehr gute Nachricht für die Wirtschaft der Region und alle Privatpersonen, die die Angebote des Zolls nutzen“, so die Abgeordneten.

Die vom Hauptzollamt Regensburg vorgeschlagene Reform der Zollämter des Regierungsbezirks Oberpfalz soll nicht zu Lasten einzelner Standorte gehen. Vielmehr ist vorgesehen, die Flexibilität zu erhöhen und durch verstärkte mobile Dienste einen besseren Service auch in der Fläche anzubieten. Dazu sollen Ämter organisatorisch zusammengefasst werden, die Standorte mit den Mitarbeitern aber alle erhalten bleiben. Ziel ist es, mit den verfügbaren Kräften ein besseres Ergebnis zu erreichen, ohne Dienstleistungen einzuschränken.

Die Reformpläne treffen laut Bundesfinanzministerium auch unter den lokalen Mitarbeitern auf Zustimmung. „Für uns ist es besonders wichtig, dass die Arbeitsplätze der Mitarbeiter vor Ort in Amberg erhalten bleiben und sie in etwaige Planungen einbezogen werden“, stellten die Abgeordneten Alois Karl und Barbara Lanzinger klar.

Das Bundesfinanzministerium prüft derzeit die Konzepte aller Hauptzollämter in Deutschland. Bis zum Sommer wird das Ministerium weitergehende Planungen vorlegen und dabei auch die Abgeordneten mit einbeziehen.

Zum Hauptzollamt Regensburg gehören die sieben Zollämter Amberg, Weiden, Hof, Regensburg, Furth im Wald, Waidhaus und Marktredwitz.