Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl: Deutschsprachigen Unterricht in Rumänien erhalten!

CSU-Haushaltpolitiker Alois Karl, MdB, (l.) und der frühere Aussiedlerbeauftragte und Innenstaatssekretär Dr. Christoph Bergner, MdB, (r.) trafen in Rumänien u.a. den Bürgermeister von Hermannstadt und rumänischen Präsidentschaftskandidaten Klaus Johannis.
Attraktivität für deutschsprechende Lehrer in diesem EU-Staat stärken

Hermannstadt. Zusammen mit dem langjährigen Innenstaatssekretär und Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung Dr. Christoph Bergner, MdB, besuchte CSU-Bundestagsabgeordneter Alois Karl Rumänien. Im Fokus des Kurzbesuches stand dabei die Zukunft des deutschsprachigen Schulunterrichts in Rumänien. „Über Jahrhunderte haben die deutschsprachigen Schulen der Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen viel zur Bildung und Kultur in dieser Region beigetragen. Noch heute genießen diese Schulen bei den Deutschstämmigen, aber auch bei den Rumänen einen sehr guten Ruf. Sie erzielen beste Bildungsabschlüsse im gesamtstaatlichen Ranking. Als Beitrag zur deutschen Geschichte in Rumänien sind sie unverzichtbar. Diese seit vielen Jahren erarbeitete Position ist jetzt bedroht. Viele Lehrkräfte werden aufgrund ihrer guten Bildung und Deutschkenntnisse von deutschen Unternehmungen, die sich in Rumänien angesiedelt haben, abgeworben. Damit fehlt es an diesen Schulen immer mehr an qualifizierten, deutschsprachigen Personal. Noch können ältere Lehrer diese Lücken notdürftig schließen, wie uns ein 74-jähriger Mathematiklehrer an einem Gymnasium bestätigte. Doch die Zeit drängt. Deshalb werden wir uns in Deutschland gemeinsam dafür einsetzen, dass es künftig für deutschsprachige Lehrkräfte wieder attraktiver wird, an den Schulen vor Ort zu bleiben. Das haben wir bei unseren Gesprächen zugesagt. Das werden wir mit kreativen Lösungsansätzen weiter vorantreiben. Zugleich haben uns unsere Gesprächspartner nicht nur für unseren Einsatz gedankt, sondern auch ihrerseits ihre Bereitschaft zur Stärkung von deutschsprachigen bzw. deutsch-rumänischen Schulunterricht bekundet. Unser Ziel ist, dass Lehrern der Unterricht an diesen Schulen auch finanziell Freude bereitet“, berichtet Alois Karl, der im Haushaltsausschuss des Bundestages den Etat des Auswärtigen Amtes betreut.