Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl: Entscheidung für Jean-Claude Juncker ist ein gutes Signal für eine verlässliche Haushaltpolitik in der EU

Alois Karl und Jean Claude Juncker am Rande der EVP-Vorstandssitzung in Dublin (v.l.).
Luxemburger hat sich im Vorfeld der Nominierung zum EU-Kommissionpräsidenten klar zur Stabilitätspakt bekannt

Berlin. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Staats- und Regierungschef heute Jean-Claude Juncker für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten nominiert haben. Ich vertrete seit Jahren die CSU bei Vorstandssitzungen der Europäischen Volksparteien (EVP) in Brüssel. Dabei habe ich Jean-Claude Juncker kennen und schätzen gelernt. Deshalb habe ich mich bei der EVP-Vorstandssitzung in Dublin für ihn als gemeinsamen Spitzenkandidat der Europäischen Volksparteien bei der Europawahl ausgesprochen und ihn mit gewählt. Wir als EVP sind erneut mit Abstand die stärkste Kraft im Europaparlament geworden. Deshalb ist nur konsequent, dass Jean-Claude Juncker dem Europaparlament für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten vorgeschlagen wird“, begrüßt CSU-Bundestagsabgeordneter Alois Karl die Entscheidung des Europäischen Rates.

„Aber auch inhaltlich halte ich diesen Personalvorschlag für richtig. Jean-Claude Juncker ist ein überzeugter Europäer. Er weiß aus seiner langjährigen Erfahrung, wie man die unterschiedlichen Interessen in der EU zusammenführt. Er spricht sehr gut deutsch und kennt die Anliegen unseres Landes. Er hat sich auch deshalb klar zum Wachstums- und Stabilitätspakt bekannt. Dieser bietet ausreichend Spielraum für die Krisenstaaten, die Weichen wieder für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum zu stellen. Zugleich sind dort aber auch Vorkehrungen getroffen, damit von einzelnen Staaten die Politik des Schlendrians und des Jahrzehnte langen Konsums auf Pump nicht länger fortgesetzt werden darf. Meine Erwartung an Jean-Claude Juncker ist, dass er als Kommissionspräsident dazu beiträgt, die richtigen Entscheidungen im Rahmen der Wirtschafts- und Währungskrise jetzt konsequent umzusetzen und weiterzuentwickeln. Dafür trägt Juncker künftig die Verantwortung. Ich erwarte mir von ihm, dass er dieser Aufgabe gerecht wird“, macht Alois Karl deutlich, der unter anderem dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages angehört.