Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Alois Karl hofft auf ausgeglichene Bundeshaushalte in den nächsten 45 Jahren

 CSU-Haushaltsexperte Alois Karl beschäftigt sich bereits seit Wochen sehr intensiv mit dem Entwurf des Bundeshaushalts 2015 und insbesondere den Etat des Bundesaußenministers. Hier sehen Sie ihn neben Bundesfinanzminister Dr. Wolfang Schäuble im Rahmen der Klausurtagung der Regierungsfraktionen zum aktuellen Haushalt. Dabei waren sie sich einig: Es ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung Deutschlands, dass erstmals seit 45 Jahren ein ausgeglichener Bundeshaushalt erreicht wird.
CSU-Abgeordneter will zugleich Mittel für humanitäre Hilfen im Rahmen der parlamentarischen Haushaltsberatungen 2015 erhöhen

Berlin. MdB Alois Karl hat als zuständiger Berichterstatter zum Haushalt des Auswärtigen Amtes 2015 im Plenum des Deutschen Bundestages gesprochen. In seiner Rede hob er hervor, dass 2015 erstmals seit 1969 (Franz Josef Strauß war damals Finanzminister) wieder ein Bundeshaushalt ohne neue Schulden realisiert werden kann: „Das ist richtig und bemerkenswert. Mit ausgeglichenen Haushalte sichern wir die Freiheit der nächsten Generationen. Sie müssen dann nicht zusätzliche Lasten von früheren Generationen tragen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dieser ausgeglichene Bundeshaushalt 2015 kein Einzelfall bleibt. Ich hoffe vielmehr, dass nach 45 Jahren mit stets neuen Schulden ab 2015 nun 45 Jahre Bundeshalte folgen, die ohne neue Schulden auskommen. Die schwarze Null im Bundeshaushalt muss stehen“, sagte Bundestagsabgeordneter Alois Karl.

„Zugleich wollen wir auch die notwendigen Mittel für eine gestalterische Außenpolitik bereitstellen. Man kann sich auch des Fehlverhaltens schuldig machen, indem man nichts tut. Angesichts der aktuellen Krisen in der Welt werden wir daher in den anstehenden Haushaltsberatungen auch über eine Erhöhung der Mittel für humanitäre Hilfe diskutieren müssen “, kündigte der CSU-Haushaltspolitiker an.  Zugleich sieht er den Bund in der Verantwortung weiterhin aktiv zum Erhalt des deutschsprachigen Unterrichts in Rumänien beizutragen. Hier gelte es eine Tradition zu bewahren. Schließlich bereicherten Deutschstämmige und ihre Schulen seit 700 Jahren die Kultur dieses Landes über alle Regierungsformen hinweg.

Nach der Rede versicherte die amtierende Sitzungspräsidentin Alois Karl, dass sein Vortrag ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit erfahren habe. Anlass war die Eingangsbemerkung von Alois Karl bei seiner Plenarrede. Er hatte dem Hohen Haus von einer Feier im Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt berichtet. Dort habe als letzter Grußwortredner ein evangelischer Geistlicher gesprochen. Dessen Grußwort habe mit der Feststellung begonnen, es sei zwar schon alles von seinen Vorrednern gesagt worden, aber noch nicht in evangelisch. Diese Formulierung habe zur Folge gehabt, dass der Geistliche die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuhörer erhalten hatte. Alois Karl hatte deshalb als Schlussredner zur Debatte des Etats des Bundesaußenministers mit Hinweis auf diese Begebenheit ebenfalls darum gebeten, dass er als Schlussredner und Haushälter im Plenum ebenfalls ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erhält.