Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Amprion sagt Bundestagsabgeordneten Alois Karl die Einbringung einer Trassenführung entlang der Autobahn A9 in ein mögliches Planungsverfahren zu

Berlin. Über einen weiteren wichtigen Etappensieg hinsichtlich der angedachten Gleichstromtrasse von Bad-Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) nach Meitingen (Schwaben) freut sich Bundestagsabgeordneter Alois Karl. Aktuell wird die Notwendigkeit der Stromtrasse erneut überprüft. Damit ist die erste Forderung von Alois Karl erfüllt. Zudem hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion dem Abgeordneten mit Blick auf diese laufende Überprüfung versichert, dass aktuell kein Antrag auf Bundesfachplanung für eine mögliche Stromtrasse bei der Bundesnetzagentur durch Amprion gestellt wird. Dies war die zweite Forderung von Alois Karl. Jetzt hat Amprion dem Wahlkreisabgeordneten für Amberg-Sulzbach-Neumarkt zugesichert auch seine dritte Forderung zu erfüllen: Falls im Rahmen der Überprüfung die Notwendigkeit einer Gleichstromtrasse bestätigt werden sollte, so wird Amprion eine Trassenführung entlang der Autobahn A9 als eine Variante im Rahmen des Genehmigungsverfahrens durch die Bundesnetzagentur einbringen.

„Ich freue mich, dass damit drei meiner Kernforderungen erfüllt sind beziehungsweise erfüllt werden, die ich wiederholt in öffentlichen Diskussionen, aber auch bei direkten Gesprächen mit Amprion bzw. der Bundesnetzagentur gestellt habe. Erstens: Der Bau einer solchen Stromtrasse darf nur bei einem nachgewiesenen Bedarf erfolgen. Zweitens: Bis dahin sollte das Genehmigungsverfahren nicht weiter voran getrieben werden. Drittens: Sollte nachgewiesener Weise ein Bedarf bestehen, so muss die Trasse möglichst schonend für Menschen und Umwelt gewählt werden. Das Verfahren muss hierfür transparent sein. Für mich spricht im Bedarfsfall alles dafür, dass die Stromtrasse in Nordbayern komplett entlang der Autobahn A9 führt. Deshalb muss eine solche Trassenführung entlang der A9 Gegenstand des Genehmigungsverfahrens sein. Auch hierfür sind jetzt die Weichen richtig gestellt“, verdeutlichte Alois Karl.

Weiter haben dem Bundestagsabgeordneten sowohl der mögliche Antragsteller Amprion als auch die Genehmigungsbehörde Bundesnetzagentur versichert, dass im Rahmen einer Realisierung der Stromtrasse die Vorgaben darauf ausgerichtet sind möglichst große Abstände zur Wohnbebauung einzuhalten. „Auch dies ist mir wichtig. Zugleich halte ich es für angebracht, in den Fällen, wo kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann, eine Teilerdverkabelung vorzusehen“, zeigte Alois Karl weitere eigene Handlungsansätze für den Fall auf, dass die Stromtrasse erforderlich ist.