Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Begegnung mit Erzbischof Robert Zollitsch

Berlin (20. September 2012) – CSU-Bundestagsabgeordneter Alois Karl und seine Praktikantin, Patricia Bernreuther aus Kümmersbruck, haben beim bundespolitischen Jahresempfang der katholischen Kirche in Berlin den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch zu einem kurzen Gespräch getroffen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hatte zuvor in seiner Begrüßungsrede an die Leiden der Zivilbevölkerung in Syrien erinnert. Das besondere Augenmerk der Kirche gelte den Christen, „die sich in einer besonders verzweifelten Lage befinden“, sagte Zollitsch.

Am St. Michael-Jahresempfang nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundestagspräsident Norbert Lammert (beide CDU) teil. Anwesend waren des Weiteren die CDU-Bundesminister Annette Schavan, Ronald Pofalla und Wolfgang Schäuble, zudem die Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU), Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Renate Künast (Grüne). Aus dem kirchlichen Bereich kamen der apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Perisset, der Erzbischof von Berlin, Kardinal Rainer Maria Woelki, der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, der Bischof von Essen und katholische Militärbischof Franz-Joseph Overbeck sowie der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prälat Bernhard Felmberg.

Als Gastredner rief der Wiener Kardinal Christoph Schönborn die Christen auf, gerade in einer säkularen Gesellschaft ihre Überzeugungen ins Spiel zu bringen. Dies sei nur möglich, wenn sie sich nicht selbst „verweltlichten“ und profillos würden. „Gerade in einer säkularen Gesellschaft ist ein ‚verweltlichtes‘ Christentum uninteressant.“ Zugleich stellte Schönborn fest, der gesellschaftliche Mainstream gehe in immer mehr Bereichen in eine andere Richtung als das Christentum. Als Beispiele nannte er die vorherrschende Haltung gegenüber Abtreibung, Euthanasie, Forschung an menschlichen Embryonen, Gleichstellung von homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe oder die Einstellung zur Präimplantationsdiagnostik, kurz PID.