Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Bundestagsabgeordnete Alois Karl und Barbara Lanzinger: Jetzt die Voraussetzungen für die Zukunft des Eisenbahnverkehrs in unserer Heimat schaffen!

Berlin. Das neueste Intraplan-Gutachten über den Nutzen eines kombinierten Ausbaus der Schienenstrecken Nürnberg-Amberg-Irrenlohe-Schwandorf-Prag bzw. München-Regensburg-Schwandorf-Prag haben die CSU-Bundestagsabgeordneten Alois Karl und Barbara Lanzinger zum Anlass genommen, erneut beim Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für die Aufnahme dieser Ausbaustrecke in den neuen Bundesverkehrswegeplan zu werben.

„Das neue Gutachten untermauert unseren langjährigen Einsatz für diesen kombinierten Ausbau eindrucksvoll. Werden sowohl die Schienenstrecken Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Prag als auch München-Regensburg-Schwandorf-Prag ausgebaut, so ist der wirtschaftliche Nutzen am höchsten! Das belegt diese Studie nachprüfbar. Für diesen Fall wurde von den Gutachtern ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 2,2 für das gesamte grenzüberschreitende Projekt errechnet. Auch wenn man `nur´ den Ausbau auf deutscher Seite betrachtet, so wird ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,5 prognostiziert. Für eine Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan wird grundsätzlich ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von über 1,0 gefordert. Dieser Schwellenwert wird deutlich übertroffen. Deshalb halten wir beide die Aufnahme dieser kombinierten Ausbaustrecke in den neuen Bundesverkehrswegeplan aus nationaler Sicht für erforderlich“, begründen Alois Karl und Barbara Lanzinger ihre erneute Initiative bei Verkehrsminister Dobrindt.

Auch aus regionaler Sicht sei eine durchgehende zweigleisige elektrifizierte Verbindung von Nürnberg über Amberg nach Schwandorf und dann weiter nach Prag bedeutsam, erläutern die Bundestagsabgeordneten weiter. Mit dem Ausbau werde der Hochschul- und Wirtschaftsstandort Amberg noch attraktiver. Überörtliche Studenten, die oft kein eigenes Auto hätten, könnten nach Amberg täglich einpendeln oder als Fernpendler zu Wochenbeginn in die Kurfürstenstadt kommen. Ähnliches gelte für die Beschäftigten, die in Amberg arbeiteten. Zugleich profitiere die gesamt Region davon, dass man künftig mit dem Zug noch besser die Ballungsräume Nürnberg, Regensburg, München oder Prag erreichen könne. Deshalb stehen sowohl die politisch Verantwortlichen in der Region und in der Staatsregierung, als auch die Vertreter der heimischen Wirtschaft geschlossen hinter dieser Forderung.

„Wir sind uns bewusst, dass wir angesichts der knappen öffentlichen Mittel nicht mit einer kurzfristigen Verwirklichung dieses Infrastrukturprojektes rechnen können. Aber wir wissen, dass wir mit einer Aufnahme dieses Projektes in den neuen Bundesverkehrswegplan jetzt die Basis für eine künftige Realisierung dieses Schienenausbaus legen müssen. Daher werden wir uns weiterhin mit großem Nachdruck einbringen, um dieses Ziel gemeinsam mit der Stadt Amberg, dem Landkreis Amberg-Sulzbach, weiteren oberpfälzer Landkreisen und der Bayerischen Staatsregierung zu erreichen“, kündigten die CSU-Bundestagsabgeordneten Alois Karl und Barbara Lanzinger an.