Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl: Durchgängigen Radweg an der B8 zwischen Postbauer-Heng und Neumarkt verwirklichen

Direktor Josef Kreitinger, Bundestagsabgeordneter Alois Karl und Josef Gilch erörterten mit Bürgermeister Horst Kratzer und OB Thomas Thumann in Postbauer-Heng, wie der künftige Lückenschluss des Radwegs entlang der B8 zwischen den Abzweigungen nach Dillberg und Pölling verwirklicht werden könnte.Postbauer-Heng. „Eine der letzten Lücken im Radwegenetz entlang der Bundesstraßen im Landkreis Neumarkt besteht zwischen Postbauer-Heng und Neumarkt. Es ist höchste Zeit, diese Lücke endlich zu schließen“, stimmten Bundestagsabgeordneter Alois Karl und Bürgermeister Horst. Kratzer bei einer Besprechung im Rathaus von Postbauer-Heng überein. An diesem Termin nahmen auch OB Thomas Thumann und seitens des staatlichen Bauamts Regensburg Direktor Josef Kreitinger und Josef Gilch teil. Ausgangspunkt für diese Besprechung war die Radtour von Alois Karl im Sommer 2013. Dabei hatte Horst Kratzer seinen Wahlkreisabgeordneten auf diese Lücke im Radwegenetz angesprochen hatte.

„Als Markt Postbauer-Heng hat dieser rund 600 Meter lange Lückenschluss, den es noch zu verwirklichen gilt, große Bedeutung. Zum einen erleben wir immer wieder, dass es zu Gefährdungen von Radlern und Autofahrern kommt, wenn sich Fahrradfahrer die B8 zwischen Dillberg und Grünberg die Steigung hochstrampeln. Diese Gefährdungen gilt zu künftig zu vermeiden“, berichtete Bürgermeister Horst Kratzer, der selbst ein begeisteter Radfahrer ist. „Zum anderen müssen wir feststellen, dass bei zahlreichen Radwanderführern und –karten immer wieder keine Verbindung zwischen Postbauer-Heng und Neumarkt eintragen wird. Die bestehende Möglichkeit entlang der Bahn von Heng nach Pölling zu radeln würden zwar viele Einheimische nutzen, aber insbesondere überörtliche Radwanderer würden diese Trasse entweder gar nicht kenne oder zumindest kaum akzeptieren. Zudem hätten auch manche Frauen Bedenken, diesen Weg weit abseits einer frequentierten Straße zu nutzen.“

Oberbürgermeister Thomas Thumann hatte zu diesem Termin eine Trassenplanung mit gebracht, die sein Amtsvorgänger Alois Karl noch 2005 initiiert hatte. Zudem befürwortete für die Stadt Neumarkt, dass der Lückenschluss zwischen der Abzweigung der B8 nach Dillberg und der B8 Kreuzung mit der Pöllinger Hauptstraße realisiert wird.

„Jeder am Tisch weiß, wie sinnvoll dieser Lückenschluss ist. Sicher ist es auf Grund der Topographie in diesem Bereich nicht einfach, diese Lücke zu schließen – sonst wäre es schon längst geschehen. Trotzdem ist es überfällig“, brachte es Alois Karl auf den Punkt.

Auch in dieser Wahlperiode wolle man den Radwegebau an Bundestraßen weiter voran bringen und habe dies ausdrücklich im Berliner Koalitionsvertrag verankert. Zudem habe man sich darauf verständig auch entsprechende zweckgebundene Bundesmittel bereitzustellen, führte Alois Karl weiter aus, der Mitglied im Haushaltsausschuss ist. „Im Landkreis Neumarkt konnten wir seit 2005 viele Verbesserungen erreichen. Heuer wird eine weitere Maßnahme gestartet, so dass nur noch zwei wichtige Maßnahmen in Angriff genommen werden müssen. Eine davon ist dieser Lückenschluss.“

Baudirektor Josef Kreitinger erklärte, dass aktuell über ein Ingenieurbüro bayernweit verschiedene Radwegeprojekte aufgelistet werden und eine Priorisierung erarbeitet wird. Hierbei werde auch das staatliche Bauamt angehört. Kreitinger sagte zu, dass das Bauamt diesen Lückenschluss als eine rasch zu realisierende Maßnahme an Bundesstraßen befürworten werde. Sobald die Oberste Baumaßnahme diesen Radweg entsprechend einstufe, könne das Bauamt mit konkreten Planungen beginnen.

Hinsichtlich des Radwegverlaufes waren sich die Gesprächsteilnehmer rasch einig, dass die sinnvollste Trasse in Fahrtrichtung Neumarkt links der B8 ist. Dafür müssten der Radweg erst in eine Böschung eingebracht werden um dann kurz darauf über Aufschüttungen oder andere Baumaßnahmen, wie Gabionen, über eine Vertiefung hinweg geführt zu werden. Das Straßenbauamt werde hier sicher einen Lösungsvorschlag finden, wobei auch die Belange des Naturschutzes geprüft werden müssten. Horst Kratzer berichtete, dass er für die Gemarkung Postbauer-Heng bereits positive Vorgespräche mit den möglichen Grundstückseigentümern geführt habe. OB Thumann kündigte an, dass die Stadt ebenfalls aktiv werden wird, sobald die Realisierung und die entsprechende Trasse konkret feststehen würde.