Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


MdB Alois Karl: Radweglückenschluss zwischen Breitenbrunn und Dietfurt rasch realisieren

Breitenbrunn/Dietfurt. „Ein durchgehender Radweg an der Staatsstraße 2234 zwischen Dietfurt und Breitenbrunn ist unverzichtbar, da er die Marktgemeinde radltechnisch an die Radtourismusregion Altmühltal anbindet“, waren sich MdB Alois Karl und Bürgermeister Josef Kellermeier bei einen Ortstermin bei Parleithen einig, an dem auch Dietfurts Bürgermeister Franz Stephan und seitens des staatlichen Bauamts Regensburg Direktor Josef Kreitinger und Josef Gilch teilnahmen.

„Von den 1,3 Kilometer Strecke, die auf Breitenbrunner Gemeindegebiet verlaufen würden, gibt es bereits einen Teilbereich der asphaltiert ist und einen weiteren Weg, der bereits geschottert ist“, berichtete Bürgermeister Kellermeier. Doch ohne den Lückenschluss nach Dietfurt würden zu wenige Radfahrer den Weg nach Breitenbrunn wagen. Damit fehle der Marktgemeinde eine Hauptverbindung zur touristischen Zielgruppe der Radwanderer, die im Altmühltal schon heute vielfach anzutreffen sind.

Bürgermeister Franz Stephan konnte darlegen, dass es bereits eine fertige Planung für den Radweg, der größtenteils auf Dietfurter Gebiet verlaufen würde, gibt. Als Problemfall habe sich ein kurzes Stück in der Nähe der Laber herausgestellt. Entweder müsste der Radweg am Rande einer Naturschutzfläche verlaufen oder alternativ auf die andere Straßenseite geführt werden, was eine zweimalige Querung der Staatsstraße bedeuten würde. Grundsätzlich befürworte Dietfurt den Radweglückenschluss zwischen Breitenbrunn und Dietfurt, da er die touristische Attraktivität der Altmühlstadt für Radtouristen weiter erhöhe.

Alois Karl griff diese positive Grundhaltung beider Gemeinden auf und regte an, dass das Staatliche Bauamt sich für eine Realisierung dieses Radweglückenschlusses einsetzt. wichtig war es dem Abgeordneten, dass man sich bei den Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt habe, das Radwegenetz in Deutschland weiterhin auszubauen. „Wir als Bund stellen hierfür den Ländern Mittel zur Verfügung, damit sie Radwege an Bundesstraßen bauen und Lücken schließen können. Da auch Horst Seehofer diesen Koalitionsvertrag mit ausgehandelt und unterzeichnet hat, ist es nur konsequent, wenn auch Bayern entlang der Staatsstraßen den Radwegebau weiter voran treibt. Dazu bietet dieser Lückenschluss eine gute Möglichkeit.“

Baudirektor Kreitinger sagte zu, dass das Bauamt diesen Lückenschluss für das Radwegeförderprogramm des Freistaats vorschlagen werde. Aktuell werden über ein Ingenieurbüro bayernweit verschiedene Radwegeprojekte aufgelistet und eine Priorisierung erarbeitet. Sobald die Oberste Baumaßnahme diesen Radweg mit in das bayerische Radwegeförderprogramm aufnehme, könne das Bauamt mit konkreten Planungen beginnen und dabei auch auf die Vorarbeiten der Gemeinden Breitenbrunn und Dietfurt zurückgreifen.

Alternativ könnte aus Sicht Kreitingers auch eine Realisierung aus dem Sonderbaulastprogramm erfolgen. Hierfür stelle der Freistaat eine Förderquote der förderfähigen Baukosten von 75 Prozent und eine Übernahmen von Planungskosten in Aussicht. Die Gemeinden müssten nur die Kosten für den Grunderwerb und eventuelle Mehrkosten eine Radwegbreite von über 2,5 Meter alleine tragen.

Hinsichtlich des Verlauf im Randbereich der Naturschutz des Radweges verbarten der Abgeordnete Karl, die Bürgermeister Stephan und Kellermeier mit dem Bauamt, dass man zunächst den Dialog mit der unteren Naturschutzbehörde, der Verkehrsbehörde und der Polizei suchen will. Einig war man sich, dass dieser Lückenschluss zwischen Breitenbrunn und Dietfurt die bereits sehr gute Erschließung mit Radwegen im Landkreis Neumarkt noch einmal einen großen Schritt voranbringen würde. Deshalb werde man die Realisierung konsequent vorbereiten, um nach einer Entscheidung über die Aufnahme in das Radwegförderprogramm zeitnah die Maßnahme umsetzen zu können.