Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Oberpfälzer CSU-Bundestagsabgeordnete führen in Berlin intensiven Dialog mit Regierungspräsidenten zu Verkehrsprojekten

MdB Reiner Meier, Präsident Axel Bartelt und MdB Alois Karl (v.l.) vor dem Gespräch der Oberpfälzer CSU-Bundestagesabgeordneten mit den Regierungspräsidenten in Berlin.

Alois Karl thematisiert gemeinsames Eintreten für den Ausbau der Bahnlinie Nürnberg-Amberg-Schwandorf

Berlin. Zu einer Koordinierungsrunde trafen sich die oberpfälzer CSU-Bundestagsabgeordneten mit dem Regierungspräsidenten der Oberpfalz, Axel Bartelt, in Berlin. Im Mittelpunkt stand dabei der Schulterschluss zwischen den Abgeordneten und der Regierung der Oberpfalz, wenn es um die Vertretung der wichtigen Anliegen de Region geht. Der Wahlkreisabgeordnete für Amberg-Sulzbach-Neumarkt, Alois Karl, MdB, nutzte das Treffen um insbesondere die laufende Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans und eine gemeinsame Unterstützung der oberpfälzer Projekte anzusprechen.

„Wir brauchen diesen Schulterschluss zwischen Politik und Verwaltung zu Gunsten unserer Heimat. Für mich hat es höchste Priorität, dass der Ausbau der Bahnlinie Nürnberg-Amberg-Schwandorf im neuen Bundesverkehrswegeplan verankert wird. Dieser Ausbau ist unverzichtbar: Damit können wir gemeinsam mit der Trasse München-Regensburg-Schwandorf das Zeil Prag verbinden. Diese Bahnstrecke ist unverzichtbar für eine mittelfristige Sicherung der Attraktivität des Wirtschaftstandorts Oberpfalz“, berichtet Alois Karl aus dem Gespräch.

Aber auch weitere Projekte aus der Region sind für den neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet, führt der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl weiter aus. Im Bereich der Schiene ist es die Ertüchtigung der Strecke Nürnberg-Neumarkt-Regensburg. „Im Bereich der Straße liegt ein Schwerpunkt auf die Stärkung der wichtigen Nord-Süd-Achse B299: Es sind die Ortsumgehungen Tanzfleck, Seugast, Großschönbrunn, Amberg-West, Ursensollen und Mühlhausen vorgeschlagen. Zudem soll die B299 zwischen der B85 in Amberg und der A6- Anschlussstelle Amberg-West/Ursensollen für den 4-spurigen Ausbau vorgesehen werden. Ebenfalls für einen 4-spurigen Ausbau ist die B85 von der Anschlussstelle Amberg-Ost bis Schwandorf vorgeschlagen. Zusätzlich ist die Ortsumgehung Postbauer der B8 angemeldet. Besonders erfreulich ist für mich, dass bislang noch keines dieser Projekte im laufenden Verfahren zur Aufstellung des Bundesverkehrswegeplan herausgefallen ist“, freute sich Alois Karl. „Jetzt gilt es, dass sich im weiteren Verfahren sowohl die politischen Vertreter der Region als auch die Regierung der Oberpfalz klar und nachdrücklich einbringen. Nach unserem Gespräch bin ich überzeugt, dass wir bei unserem Einsatz auch auf die Unterstützung der Regierung der Oberpfalz vertrauen können. Mit einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur verbreitern wir die Basis für die Fortsetzung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung unserer Heimat in den letzten Jahrzehnten.“