Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Stadt Neumarkt erhält höchsten Förderbetrag der Städtebauförderung Soziale Stadt 2014

Alois Karl freut sich über massive Unterstützung der Neugestaltung des Klosterareals

Neumarkt. Seit 1975 werden in Neumarkt Maßnahmen in der Altstadt aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt. Seit 2001 fördern Deutschland und der Freistaat Bayern Projekte mit Innenstadtbezug aus Mitteln des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“. Der Neumarkter Bundestagsabgeordnete Alois Karl freute sich, dass auch 2014 Fördermittel bereitgestellt werden können: „Die Stadt Neumarkt erhält für die Entwicklung des ehemaligen Klostergeländes an der Kapuzinerstraße eine Städtebauförderung von 2,31 Millionen Euro. Das ist der höchste Förderbetrag, der in diesem Jahr in ganz Bayern aus dem Programm Soziale Stadt zugesagt wurde.“ Oberbürgermeister Thomas Thumann nutzte die Chance, dem Abgeordneten bei einem Ortstermin über den aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen zu informieren.

„Vitale Quartiere und Ortsteile sind sehr wichtig. Das haben wir in Neumarkt frühzeitig erkannt. Mit Kurt Romstöck als Oberbürgermeister haben wir begonnen, einzelne Projekte in der Altstadt durch die Städtebauförderung anzuschieben. Diesen erfolgreichen Ansatz habe ich zunächst in meiner OB-Zeit fortgeführt. Mit der Zeit wurde mir deutlich, dass wir über die einzelnen Maßnahmen hinaus einen Masterplan brauchen. Deshalb haben wir in meiner Amtszeit als Oberbürgermeister dafür Sorge getragen, dass Neumarkt in das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt aufgenommen wurde. Damit haben wir weiterhin wichtige Bauprojekte wie das Schreiberhaus gefördert. Aber auch mit anderen Maßnahmen haben wir die Attraktivität und Wohnqualität der Innenstadt gestärkt. Ich nenne hier als Beispiele das Bürgerhaus, das Haus der Jugend, das Storchennest oder viele weitere Angebote“, berichtete Alois Karl. „In den vier Sanierungsgebieten innerhalb der ehemaligen Stadtmauer kann man heute die Erfolge dieser Maßnahmen sehen. Trotzdem gibt es in Neumarkt noch immer viel zu tun. Das gilt insbesondere für die Entwicklung des Areals des ehemaligen Klosters an der Kapuzinerstraße. Deshalb freut es mich außerordentlich, dass dieser Bereich jetzt neu entwickelt werden kann. Wir profitieren dabei davon, dass mehr als die Hälfte der oberpfälzer Fördermittel des Programms Soziale Stadt in diesem Jahr nach Neumarkt fließen werden. Diese 2,31 Millionen Euro stellen den höchsten Förderbetrag in ganz Bayern aus diesem Städtebauförderprogramm des Bundes und des Freistaats dar“, betonte Bundestagsabgeordneter Alois Karl bei einem Ortstermin. Mit diesen Förderbetrag sind seit 2002 aus diesem Förderprogramm mehr als 10 Millionen Euro nach Neumarkt geflossen. Das hat nicht nur die Altstadt schöner und lebenswerter gemacht. Das nutzt auch unserer heimischen Wirtschaft. Schließlich löst ein Euro Förderung bis zu neun Euro an Investitionen aus. Die meisten der damit verbundenen Aufträge gehen in der Regel an regionale Firmen und stärken damit auch die heimische Wertschöpfung.“

Oberbürgermeister Thomas Thumann nutzte die Gelegenheit um Bundestagsabgeordneten Alois Karl vor Ort über die geplanten Maßnahmen und den aktuellen Stand zu informieren.

Zum Hintergrund:

Ziele Soziale Stadt:

Dieses Programm geht über die herkömmliche Städtebauförderung hinaus, um Quartiersentwicklung zu betreiben. Sinn und Zweck ist die soziale Stabilisierung von Problemgebieten in der Innenstadt. Vom sozialen, ökonomischen und baulichen Abstieg bedrohte Stadtquartiere sollen stabilisiert und weiterentwickelt werden, um die ansonsten unausweichlich hohen sozialen Folgekosten zu vermeiden.

Der wesentliche Unterschied zur traditionellen Stadterneuerung liegt darin, dass die baulich/städte-baulichen Aufgaben gleichberechtigt neben anderen Fachbelangen wie Beschäftigungspolitik, Sozialpolitik und Ökologie stehen. Diese Fachbereiche werden in den sog. 'Integrierten Handlungskonzepten' zusammengefasst. Integrierte Handlungskonzepte sind dabei wie die Vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 BauGB gebietsbezogene Untersuchungen und Konzeptionen zur Entwicklung eines Quartiers.

Verteilung Fördermittel 2014 in OPf.

Insgesamt ergibt sich für 2014 folgende Verteilung der oberpfälzer Fördermittel „Soziale Stadt“

5 Maßnahmen im BWK (Auerbach, Kastl, Neumarkt, Velburg Vilseck)              3.493 T€
3 weitere Maßnahmen außerhalb BWK (Grafenwöhr, Maxh.-Haidhof, Waldershof) 522 T€
8 Maßnahmen in der OPf. mit Fördervolumen                                                  4.015 T€

  • BWK erhält rd. 87 % der oberpfälzer Fördermittel „Soziale Stadt“ des Jahres 2014
  • Neumarkt erhält für diese Maßnahme nicht nur die höchste Fördersumme im Bereich „Soziale Stadt 2014“ in der Oberpfalz, sondern in ganz Bayern.