Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Verkehr und Ausbau des Ostbayernrings im Mittelpunkt des Besuches von MdB Alois Karl in Schnaittenbach

Bundestagsabgeordneter Alois Karl (r.) informierte Bürgermeister Josef Reindl (2.v.l.) sowie Fraktionsvorsitzende Elisabeth Kraus (2.v.r.) und ihren Stellvertreter Marcus Eichermüller (l.) im Rahmen des Gemeindebesuches auch über den aktuellen Stand der Planungen zum sog. Ostbayern-Ring für Strom.
Bürgermeister Josef Reindl sieht Stadt für die Zukunft gut aufgestellt

Schnaittenbach. Den Schulterschluss vollzogen die Stadt Schnaittenbach und Bundestagsabgeordneter Alois Karl bei dessen Gemeindebesuch bei wichtigen Themen. Neben Bürgermeister Josef Reindl nahmen auch die Fraktionsvorsitzende der CSU im Stadtrat Elisabeth Kraus und ihr Stellvertreter Marcus Eichenmüller an dem Treffen im Schnaittenbacher Rathaus teil.

Zunächst informierte Wahlkreisabgeordneter Alois Karl die Schnaittenbacher über den aktuellen Stand der Planungen für die Verstärkung des sog. Ostbayern-Rings. Mit dem Ostbayern-Ring will die Firma Tennet die Stromübertragungskapazitäten von Redwitz in Oberfranken nach Schwandorf ertüchtigen, um trotz der Energiewende auch weiterhin die notwendige Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. Deshalb sollen künftig zwei 380 kV-Leitungen durchgängig Redwitz mit Schwandorf verbinden. Schon heute gibt es zwischen Oberfranken und Schwandorf eine 380 kV-Leitung und eine weitere 110 kV-Leitung, die aber für den künftigen Bedarf nicht ausreichen werden. Bis 2020 sollen deshalb die bestehende 380 kV-Leitung verlängert und eine neue 380 kV-Leitung gebaut werden. Bis 2022 soll dann die nicht mehr benötigte 110 kV-Leitung zurückgebaut werden. Nach den ersten Plänen wird nur der äußerste Osten des Schnaittenbacher Gemeindegebietes mit zwei Masten von der neuen 380 kV-Leitung betroffen sein. „Trotzdem war es mir wichtig, dass wir uns frühzeitig bezüglich der Planungen von Tennet abstimmen. Mit Bürgermeister Reindl habe ich vereinbart, dass wir beide die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen werden. Dann werden wir rechtzeitig entscheiden, wie wir uns abgestimmt in den weiteren Planungsprozess einbringen“, berichtet Alois Karl von dem Gespräch.

Bürgermeister Reindl nutzte die Gelegenheit um Alois Karl für dessen Unterstützung hinsichtlich des Kreuzungsbereichs der Staatsstraße 2399 mit der AS 32 bei Kemnath am Buchberg zu danken. Nach dem Ortstermin im Mai dieses Jahres mit Alois Karl sei die Maßnahme endlich auf einem guten Weg, zeigte sich Josef Reindl zuversichtlich.

Weitere Punkte des Gemeindebesuches waren die laufenden Maßnahmen der Städtebauförderung und welche Optionen für ein Nahwärmenetz in Schnaittenbach bestehen. Insgesamt sehen Bürgermeister Josef Reindl und Bundestagsabgeordneter Alois Karl die Stadt Schnaittenbach gut aufgestellt, um auch künftig ihren Bürgern und Unternehmen ein gutes Wohn- und Arbeitsumfeld zu bieten.