Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) besuchte mit Max Bögl und Pfleiderer zwei Neumarkter Vorzeige-Unternehmen
Neumarkt (18. September) – Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) hat heute mit Max Bögl und Pfleiderer gleich zwei Vorzeigeunternehmen des Landkreises Neumarkt besucht. Der beliebte Politiker, von Beruf Diplom-Ökonom, folgte der Einladung des CSU-Ortsverbandes, sich zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Alois Karl, Landtagsabgeordnetem Albert Füracker, Stadtverbandsvorsitzendem Helmut Jawurek und vielen weiteren Neumarkter CSU-Mandatsträgern über die Situation der Unternehmen vor Ort zu informieren.
Finanzminister Fahrenschon bezeichnete die getroffenen Maßnahmen der Bundesregierung sowie der bayerischen Staatsregierung als „eine goldrichtige Entscheidung“. Die beiden Konjunkturprogramme und der Mittelstandsschirm „halfen, die wirtschaftliche Lage in Deutschland schneller als geplant zu stabilisieren“. Mehr als 1000 Unternehmen – großen wie kleinen – habe man bislang erfolgreich geholfen und somit „substanzielle Schäden an der bayerischen Wirtschaft verhindert“. Doch „wir werden uns nicht auf diesen Erfolgen ausruhen“, betonte Fahrenschon. Es gelte, die Arbeitsplätze nicht nur zu sichern, sondern auch neue zu schaffen.
Hans H. Overdiek, der Vorstandsvorsitzende der Pfleiderer AG, lobte die zügige und unbürokratische Zusammenarbeit mit Georg Fahrenschon und seinem Ministerium. Man erwarte keine Geschenke, aber Unterstützung. Overdiek ist eigenen Angaben zufolge „sehr zuversichtlich, aus der Wirtschafts- und Finanzkrise als Gewinner hervorgehen zu können.“ Die KfW-Mittel bekomme man zu marktüblichen Konditionen, und man werde sie ordnungsgemäß zurückzahlen.
Laut dem Pfleiderer-Vorstandsvorsitzenden steht der Branche zwar „ein schmerzhafter Ausleseprozess“ bevor, doch stehe man deutlich besser da als die Mitbewerber. Es seien keine personellen Kahlschläge oder Massenentlassungen geplant. Overdiek hob stattdessen die besondere Bedeutung des Standortes Neumarkt hervor: „Er ist der wichtigste der Welt.“
MdB Alois Karl bezeichnete Pfleiderer als „einen Teil unserer Stadt“. Für das Unternehmen gebe es, da waren sich alle einig, optimistische Zukunfts-Perspektiven.