Dank Konjunkturprogramm II: Die Sanierung des Klosters Plankstetten wird vom Bund mit 1,78 Millionen Euro bezuschusst
Plankstetten / Berching (18. September) – Dank des Konjunkturprogramms II fließen für die bevorstehende Sanierung des Klosters Plankstetten allein 1,78 Millionen Euro an direkten Bundesmitteln. Bundestagsabgeordneter Alois Karl (CSU) wies heute bei einem Vor-Ort-Termin mit Prior-Administrator Dr. Beda Sonnenberg darauf hin, dass nur für 29 Nationale Kulturdenkmäler (darunter drei in Bayern) Fördermittel genehmigt wurden. Und nur zwei Projekte, nämlich das Lessingtheater Wolfenbüttel und eine Wasserabfüllhalle in Selters, erhalten mehr Geld als das Kloster Plankstetten.
Die Summe von 1,78 Millionen Euro setzt sich aus KP II-Mitteln in Höhe von 1,18 Millionen Euro sowie aus Förderzusagen aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundeskanzleramtes von 200.000 Euro und 400.000 Euro zusammen. Die Geldspritze des Bundes sei ein wichtiger Teil der Finanzierung. Insgesamt werden die Bauarbeiten, die am Montag beginnen, rund 13 Millionen Euro verschlingen.
Pater Beda bedankte sich bei MdB Karl herzlich für dessen Engagement für die Benediktinerabtei. Vor kurzem erst ist ein Teilstück der Klostermauer eingestürzt. Eine Sanierung des Mauerwerks aus dem Jahr 1712 sei also dringend notwendig.
„Unsere Region profitiert enorm vom Konjunkturprogramm, das wir im Deutschen Bundestag beschlossen haben“, betonte MdB Alois Karl. Rund 40 Millionen Euro seien zusätzlich in den Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt geflossen. Mit den Baumaßnahmen würden überwiegend regionale Firmen beauftragt. Das sichere die heimischen Arbeitsplätze. Und Pater Beda ergänzte: „Die ganze Region gewinnt dabei, und das ist sehr erfreulich.“