Alois Karl, Bundestagsabgeordneter - Deutschland erfolgreich bewegen. Zukunft gestalten.
 
Kontakt | Impressum | Login

Staatsministerin Emilia Müller zeigt ein offenes Ohr für die Anliegen und Sorgen der mittelständischen Unternehmen

Postbauer-Heng / Pavelsbach / Seligenporten (21. September) – Die bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Emilia Müller, hat heute unserem Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt einen ausführlichen Besuch abgestattet.

Die 56-Jährige gehört der Bayerischen Staatsregierung seit 2003 ununterbrochen an: zuerst als Staatssekretärin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, dann zum ersten Mal als Bayerische Bundes- und Europaministerin, anschließend als Bayerische Wirtschaftsministerin und jetzt wieder als Bundes- und Europaministerin.

Ihre Spitzenämter in der Bayerischen Politik sind der Höhepunkt ihres langjährigen Einsatzes für die Menschen in der Oberpfalz und in Bayern: Bereits seit fast 20 Jahren engagiert sich Emilia Müller in der Politik. Nach Stationen als Markträtin und Kreisrätin hat sie sich von 1999 bis 2003 als Europaabgeordnete in Brüssel für die Interessen der Oberpfalz eingesetzt. Im Juni 2008 wählte der Parteitag der CSU Oberpfalz mit großer Zustimmung zur neuen Bezirksvorsitzenden.

Morgens kurz nach 9 Uhr traf Müller im Postbauer-Heng ein, wo sie von Bundestagsabgeordnetem Alois Karl, Landtagsabgeordnetem Albert Füracker sowie Bürgermeister Horst Kratzer begrüßt wurde und sich ins Goldene Buch der Marktgemeinde eintrug. Im Sitzungssaal stellte Kratzer dann seine Kommune vor, die vor genau vier Jahren zum Markt erhoben worden war und die bald zusammen mit Pyrbaum und Burgthann zu einem Mittelzentrum eingestuft werden soll.

Kratzer trug auch Wünsche der Gemeinde vor: So brauche man Unterstützung beim Erwerb des alten Bahnhofs, in Sachen S-Bahn sowie beim Bau einer Mensa der Erich Kästner Schule. Müller versprach Hilfe: Sie werde gerne vermitteln. Die zweifache Mutter lobte die „sehr kinderfreundliche Gemeinde“ – und zeigte sich begeistert von der ersten staatlich bezuschussten Breitbandversorgung in Pavelsbach. Hier habe man eine „unkomplizierte WLAN-Funklösung“, mit der die Bürger sehr zufrieden seien, so Bürgermeister Kratzer. „Ohne Breitband geht heute gar nichts mehr“, betonte Emilia Müller den hohen Stellenwert schneller Internet-Datenleitungen. Christian Brandl, Geschäftsführer der Brandl Services GmbH, hatte der Ministerin zuvor das erfolgreiche Geschäftsmodell seiner Firma vorgestellt. Sie wirbt nicht nur in Pavelsbach und Umgebung etliche neue Kunden mit dem pfiffigen bayerischen Slogan „Mir bringa´s schnölle Internet etz a zu Dir hoam.“

Der nächste Programmpunkt des Ministerinnen-Besuchs war eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Schaller Electronic in Pavelsbach. Geschäftsführer Dr. Lars Bünning (Foto oben) führte die Politiker durch den Traditionsbetrieb, der seit mehr als 60 Jahren hochqualitative Geigen-, aber vor allem Gitarrenkomponenten herstellt. Die Produkte der Topmarke Schaller werden auch von Rockmusik-Legenden wie Eric Clapton, Carlos Santana und Paul McCartney bevorzugt geordert. Doch die Firma hat wegen ihres hervorragenden Rufs in der ganzen Welt auch damit zu kämpfen, dass immer mehr und immer schneller Billigfälschungen, vor allem aus China und Korea, den Markt überschwemmen. „Wir leben vom Namen – und der wird durch diese Raubkopien kaputt gemacht“, berichtete Lars Bünning. Seine Wünsche an die Ministerin seien daher, das geistige Know How besser zu schützen und noch viel mehr für mittelständische Betriebe wie das Pavelsbacher Unternehmen mit seinen 100 Mitarbeitern zu tun.

Nächster Stopp war bei der Firma Metallbearbeitung und CNC-Zerspanung Endres in Seligenporten. Seit der Gründung im Jahr 1984 war es wirtschaftlich immer nur aufwärts gegangen, berichtete man der Ministerin. „Das Jahr der Finanz- und Wirtschaftskrise ging aber auch an uns nicht spurlos vorüber“, berichteten Sabine, Peter und Michael Endres. So habe man leider Personal abbauen und Kurzarbeit anmelden müssen. Doch „im Moment sieht es so aus, als ob sich die Auftragsbücher bei unseren Kunden – und somit auch bei uns – wieder füllen.“

Abschließend besuchte Emilia Müller die Firma Arzt Reisen in Seligenporten, wo sie vom Inhaber-Ehepaar Heidi und Bernd Glas herzlich begrüßt wurde. In dem 1946 gegründeten Familienunternehmen sind heute mehr als 85 Mitarbeiter beschäftigt. Der Fuhrpark umfasst derzeit 60 Busse, angefangen von mit allem Komfort ausgestatteten luxuriösen Reisebussen, Kombibussen, Überland- und Stadtlinienbussen, sowie Kleinbussen für den Shuttleverkehr.