MdB Alois Karl lobt die „bedeutsame Kooperation“: Fritsch GmbH forscht gemeinsam mit der Universität Erlangen und dem Fraunhofer Institut
Utzenhofen / Kastl (23. September) – Auf Einladung von Geschäftsleiter Markus Fritsch haben heute Bundestagsabgeordneter Alois Karl und Bürgermeister Stefan Braun die Fritsch GmbH in Utzenhofen besichtigt.
Das Familienunternehmen ist dort seit 1986 im ehemaligen Schulhaus untergebracht. „Wir mussten uns vergrößern, als unsere Garage in Schnaittenbach zu klein geworden war“, berichtete Markus Fritsch. Er übernahm 1993 nach dem Tod seines Vaters die Geschicke der Maschinenbaufirma für Bestückungs-, Montage- und Reparatursysteme für SMT. Sie ist weltweit in Nischenmärkten tätig, hat stets nur drei, vier Konkurrenten. Denn diese Spezialanfertigungen, erklärte Markus Fritsch, seien fern vom billigen Massenproduktionsbereich. Zu den Highlights zählt die Laderegelung der „Ariane 4“-Rakete.
Derzeit forscht die Fritsch GmbH zusammen mit der Universität Erlangen und dem Fraunhofer Institut in Braunschweig an einem großen, weltweit einzigartigen Projekt. Ziel sei es, die Herstellung hochwertiger Chips in einem Arbeitsgang für einen Stückpreis von einem Cent zu ermöglichen. Für dieses ehrgeizige Unterfangen gab es auch Fördergelder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Bundestagsabgeordneter Alois Karl hob die Bedeutung der Betriebe im ländlichen Raum hervor und lobte „das kleine, aber feine Unternehmen“ für die „bedeutsame wie erfolgversprechende Kooperation“.
„Für uns ist es ein großer Glücksfall, die qualifizierten Arbeitnehmer in der Region halten zu können“, betonte Bürgermeister Braun. Die Fritsch GmbH mit ihren 26 Festangestellten sei der drittgrößte Arbeitgeber in der Marktgemeinde Kastl – und der größte im gewerblichen Bereich. Doch auch in sozialer und gesellschaftlicher Sichtweise sei das Familienunternehmen „ein Gewinn für unsere Gemeinde“. Dank der vorteilhaften Arbeitszeiten und der kurzen Wege könnten viele Fritsch-Mitarbeiter auch ehrenamtliche Funktionen übernehmen.