Alois Karl, Bundestagsabgeordneter - Deutschland erfolgreich bewegen. Zukunft gestalten.
 
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Berlin-Ticker Nr. 68 vom 23.10.2009

Studie belegt: Junge Menschen müssen an nachhaltige Finanzpolitik herangeführt werden!

Im Vergleich zu anderen Politikbereichen schätzen junge Menschen die Bedeutung der Wirtschafts- und Finanzpolitik für Deutschland als hoch ein. Ihnen fehlt jedoch häufig das Bewusstsein für deren Bedeutung im persönlichen Alltag. Dies belegt eine Studie, die im Auftrag des Bundesfinanzministeriums erstellt wurde. Hier müssen wir ansetzen. Junge Menschen profitieren von einer nachhaltigen Finanzpolitik ganz besonders. Trotzdem haben viele junge Menschen Angst, sich mit den Themen Finanzen und Steuern auseinander zu setzen. Deshalb müssen wir sie behutsam an diese Fragen heranführen. Gelingt uns dies nicht, so ist absehbar, dass sie versuchen werden für sich das Maximale aus unserem Gemeinwesen heraus zu holen oder sich unserer Gesellschaft total verweigern. Auch das belegt diese Studie. Eine Kurzübersicht des 118-seitigen Abschlussberichts zur Studie lasse ich Ihnen gerne zumailen. Bitte senden Sie eine Email an alois.karl@bundestag.de mit dem entsprechenden Wunsch.

Ziel der Koalitionsverhandlungen: Deutschland aus der Krise zukunftsfähiger machen!

Seit drei Wochen verhandeln wir als CSU intensiv mit CDU und FDP über eine Koalitionsvereinbarung. Auch wenn wir die Verhandlungen nicht so zügig abschließen konnten, wie wir es uns gewünscht haben, so sind wir doch auf einen guten Weg. Im Bereich Verkehr, Bauen und Wohnen habe ich in der entsprechenden Arbeitsgruppe intensiv mitgearbeitet. Solide Haushaltspolitik in der Krise zeichnet sich dadurch aus, dass wir gezielt investieren. Hier haben wir für den Bereich Verkehr, Bauen und Wohnen ganz konkrete Vorschläge entwickelt. Wir als CSU haben deshalb durchgesetzt, dass die aktuellen Gespräche über Steuersenkungen in der Größenordnung 20 Milliarden plus x geführt werden. Dabei war und ist es uns wichtig, dass wir keine „gelben“ Luftschlösser zur Gegenfinanzierung zeichnen, sondern zu einer nachhaltigen Haushaltspolitik zurückkehren. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf einer solchen Basis einen Koalitionsvertrag schließen, der bei der Überwindung der Krise hilft und unser Land zukunftsfähiger macht.

Über Projekt in Vilseck informiert

In dieser Woche habe ich mich über die energetische Sanierung des Rathauses in Vilseck informiert. Diese Sanierung wird mit 218.700 Euro bezuschusst. Die Gesamtkosten betragen rund 358.000 Euro, davon sind 250.000 Euro zuschussfähig. Dies entspricht Förderquote der förderfähigen Kosten von 87,5 %. Mit dem Konjunkturprogramm II, das zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent vom Freistaat Bayern finanziert wird, tragen wir damit der häufig finanziell begrenzten Leistungsfähigkeit von Landkreisen, Städten & Gemeinden Rechnung. Allein im Bereich Energetische Sanierung erhalten Landkreise, Städte, Märkte, Gemeinden und weitere Träger im Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt mehr als 20 Mio. Euro an Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm II für insgesamt 47 Einzelprojekte.

Zahl der Woche – Wirtschaftliche Zuversicht in der Oberpfalz wächst

Erstmals seit dem Frühjahr 2007 bewegt sich der Konjunkturklimaindex der IHK Oberpfalz/Kelheim wieder nach oben. Dies zeigt eine Umfrage unter 417 regionalen Unternehmen zeigt. Die Geschäftsentwicklung hat sich leicht gebessert. Jedes 5. Unternehmen berichtet über eine gute Geschäftslage. Jedes 4. Unternehmen geht davon aus, dass sich die Konjunktur weiter erholen wird. „Die Kauflaune der Konsumenten ist ungebrochen. Die Preise sind stabil. Die Energiepreise gehen momentan nach unten. Der befürchtete Einbruch am Arbeitsplatz bleibt aus. Die Konjunkturprogramme greifen. Seit Juli ziehen auch die Umsätze und Exporte in der Industrie wieder an.“ sind Kernaussagen der IHK Regensburg für den Herbst 2009. Der Konjunkturklimaindikator hat sich Herbst gegenüber den Sommer von 81,5 Punkte auf 98,7 Punkte deutlich verbessert und erreicht damit fast wieder den langjährigen Durchschnitt.

Mit den besten freundlichen Grüßen verbleibe ich
Ihr


Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter