Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer und MdB Alois Karl auf Baustellenbesuch
Neumarkt (22. Juni 2010) – Über den Fortgang der laufenden Bauarbeiten der B 299 am Pfeffertshofener Berg haben sich der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer und der Bundestagsabgeordnete Alois Karl vor Ort informiert. Mit dabei waren unter anderen auch MdL Albert Füracker, Land- und Bezirksrat Albert Löhner, Bürgermeister Adolf Wolf, sowie die CSU-Gemeinderäte Marianne Mikulasch und Josef Märtl sowie Gottfried Franz.
„Wir investieren hier in den 4,3 Kilometer langen Bauabschnitt 1 rund 4,5 Millionen Euro und schaffen dabei unter anderen eine mehr als 1 Kilometer lange Kriechspur am Pfeffertshofener Berg, die das Überholen deutlich erleichtern wird“, stellte Direktor Josef Kreitinger von Staatlichen Bauamt im Regensburg die Eckpunkte vor. „Wir liegen gut im Zeitplan, so dass wir davon überzeugt sind, dass wir die Vollsperrung der B 299 in diesem Bereich noch heuer aufheben können.“
MdB Alois Karl dankte auch der Obersten Baubehörde, die durch Ministerialrat Reinhard Pirner vertreten war, und allen weiteren Beteiligten, dass dieses Projekt nun zügig realisiert werden kann. „Die B 299 ist die wichtigste Nord-Süd-Erschließungsachse im Landkreis Neumarkt und auch im gesamten Wahlkreis. Deshalb freut es mich zu hören, dass noch in diesem Jahr nicht nur das Planfeststellungsverfahren für den 2. Bauabschnitt eingeleitet wird, sondern möglicherweise sogar noch abgeschlossen werden kann. Damit komme ich meinem erklärten Wahlziel eines prioritären Ausbaus der B 299 ein ganzes Stück zum Wohle der Bürger und Unternehmen ein weiteres gutes Stück näher.“
Diesen Gedanken griff auch Verkehrsstaatssekretär Dr. Andreas Scheuer, MdB, auf: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig ein solcher Ausbau für die bessere Verknüpfung der Region ist. Zudem geht mit ihm eine deutliche Verbesserung im Bereich der Verkehrssicherheit einher. Deshalb danke ich allen Beteiligten, dass sie zu einer raschen Realisierung und dem beeindruckenden Baufortschritt beigetragen haben. Besonders freut es mich, dass hier auch heimische Unternehmen bei der Ausführung einen großen Beitrag dazu leisten und damit viel von der Investition auch auf diesem Weg direkt in der Region ankommt.“
Landrat Albert Löhner schloss sich diesen Dank an und bestätigte dem Staatssekretär, aber auch den Abgeordneten Karl und Füracker sowie den beteiligten Behörden, dass diese Maßnahmen optimal betreut werde. Es zeige deutlich, was möglich sei, wenn Bund und Land entschlossen an einen Strang ziehen würden und nach 10 Jahren Vorarbeit es nun zügig vorangehen würde.
Albert Löhner nutzte die Chance bei dieser Gelegenheit auch für eine rasche Realisierung des 2. Autobahnanschlusses für Neumarkt bei Frickenhofen zu werben. Die gesamte Region brauche diese verbesserte Anbindung an die A 3 und würde davon profitieren. Auch deshalb bitte er darum, dass dieses Projekt im Ministerium höchste Priorität erhalte und idealer Weise noch in diesem Jahr mit der Realisierung begonnen werde. Dr. Andreas Scheuer nahm diesen Vorschlag auf und kündigte an, dieses Anliegen wohlwollend prüfen zu lassen. Schließlich brauche die Wirtschaft diese Verkehrsadern um weiter prosperieren zu können und den Vorteil der Lage zwischen A 3, A 6, A 9 und A 93 konsequent nutzen zu können.
Pilsachs Bürgermeister Adolf Wolf dankte dem Staatl. Bauamt für die gute Zusammenarbeit, die genau 27 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser zu einer deutlichen Entschärfung der Hochwassergefährdung Pilsachs beitrage. Große Mengen des Abraumsmaterials habe man für einen verbesserten Hochwasserschutz verbauen können. „Davon profitieren beide Seiten: Wir als Straßenbauer, denn die Entsorgung dieses Abraums verursacht für uns keine zusätzlichen Kosten. Und die Gemeinde erhält für ihre Maßnahme bestens geeignetes Aufschüttungsmaterial. Eine klassische win-win-Situation“, bestätigte Direktor Kreitinger abschließend.
Unser Foto: Direktor Josef Keitinger erläuterte MdL Albert Füracker, MdB Alois Karl, Gerhard Rühmkorf (BMVBS), PSts Andreas Scheuer, Michael Gottschalk und Landrat Albert Löhner die Planung und die Baufortschritte zunächst an einer Bautafel (v.l.).