Bahnbrücke in Regensburger Straße endlich verbreitern: Staatssekretär Scheuer und MdB Karl holen Behörden in ein Boot
Amberg (22. Juni 2010) - Zu einem Ortstermin der Bahnbrücke Regensburger Straße mit Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer hatte Bundestagsabgeordneter Alois Karl alle Beteiligten eingeladen. Ziel war es endlich Bewegung in dieses drängende Problem zu bringen, was ihm im Zusammenspiel mit dem Staatssekretär dann auch gelang.
Alois Karl verwies zunächst darauf, dass die bestehende Bahnbrücke über die B 85 keine ordentliche Verkehrsführung für Autos, Fußgänger und Radfahrer zulasse und deshalb dringender Handlungsbedarf bestehe. Inzwischen sei klar, dass die Brücke in absehbarer Zeit saniert werden müsse. Für ihn sei es wichtig, dass diese Chance bald genutzt werde und eine deutliche Verbreiterung des Durchlasses vollzogen werde, damit sowohl LKW und Autos, als auch Fußgänger und Radfahrer diesen Weg künftig sicherer nutzen könnten.
CSU-Kreisvorsitzende Barbara Lanzinger machte ihrer Verärgerung Luft, dass es trotz vielfältiger, langjähriger Bemühungen immer noch nicht gelungen sei, dass sich Deutsche Bahn, Stadt und Straßenbaubehörde auf eine Problemlösung verständigt hätten. Die Bürger hätten kein Verständnis für dieses Schwarze-Peter-Spiel, wo stets immer auf die andere Stelle verwiesen werde. Jeder versuche die Kosten auf diese Art möglichst auf andere abzuwälzen, so dass am Ende dieses wichtige Projekt in Amberg keinen Schritt vorankomme.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister Dr. Andreas Scheuer fordert dann auch alle beteiligten Behörden nachdrücklich auf, sich an einen Tisch zu setzen und endlich gemeinsam ein entsprechendes Konzept auszuarbeiten. Das hier etwas getan werden muss, sei doch schließlich für alle Beteiligten erkennbar.
Reinhard Pirner von der Obersten Baubehörde sagte daraufhin zu, dass er in den nächsten Tagen die Ausarbeitung einer entsprechenden Planung veranlassen werde und diese dann zügig an die DB AG zugeleitet wurde. So unter Druck gesetzt sagte Christian Beyer, der in Nordbayern seitens der Deutschen Bahn alle Brückenbauwerke betreut, zu, dass sich sein Unternehmen aktiv beteiligen werde. Zugleich verwies er aber darauf, dass im Bereich der DB viele Bauwerke mit vergleichbaren Problemen gebe.
Dies veranlasste Bundestagsabgeordneten Alois Karl eindeutige Zeitzusagen einzufordern. Schließlich einigte man sich darauf, dass bis Ende Juli dieses Jahres eine Planungsvereinbarung mit der DB AG stehen soll, so dass dann die nächsten Schritte zur Realisierung gemacht werden können.
Unser Foto: CSU-Kreisvorsitzende Barbara Lanzinger, Landrat Richard Reisinger, MdB Alois Karl, Christian Beyer von der DB AG und Staatssekretär Andreas Scheuer beim Ortstermin in der Regensburger Straße.