Bester Kontakt zwischen der Stadt Schnaittenbach und MdB Alois Karl
Gemeindebesuch mit Eintrag ins Goldene Buch verbunden
Schnaittenbach. „Wir freuen uns, dass uns Alois Karl als unser Abgeordneter in Berlin auch vor Ort so häufig besucht und stets unsere Anliegen umgehend aufgreift“, betonte Bürgermeister Sepp Reindl, der zusammen mit 2. Bürgermeister Markus Nagler und 3. Bürgermeister Alois Kumeth den Wahlkreisabgeordneten Alois Karl zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt gebeten hatte. Nach einem Gespräch über lokale Anliegen der Stadt folgte ein Firmenbesuch bei SES.
Schnaittenbach profitiert vom Konjunkturprogramm
Zunächst berichtete Bürgermeister Sepp Reindl über den aktuellen Stand der energetischen Sanierung der beiden Rathäuser. Beide Maßnahmen werden über das Konjunkturprogramm II auch mit Bundesmitteln gefördert. Ziele sind die Verbesserung der Gebäudeisolierung und die Sanierung der Fenster unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Zudem wird über eine Hackschnitzelheizung ein kleiner Nahwärmeverbund geschaffen, da neues und altes Rathaus, sowie das Kräutergartengebäude mit Wärme versorgt werden.
Arbeitslosenzahlen seit 2005 beinahe halbiert
„Schnaittenbach ist ein Musterbeispiel für die positive Wirkung des Konjunkturpakets. Die Maßnahmen sind nachhaltig, da sie langfristig den Energieverbrauch senken und so die Umwelt schonen. Zugleich haben sie in der Krise dazu beigetragen, dass die Firmen an ihren Mitarbeitern festhalten konnten. Mit diesem positiven Ansatz waren und sind wird gerade hier im Wahlkreis sehr erfolgreich. Seit 2005 hat sich die Zahl der Arbeitslosen fast halbiert“ erläuterte Alois Karl. Gerade oberpfälzer Handwerksmeister bestätigten den Abgeordneten meist, dass der Bund in der Krise das Handwerk gut unterstützt habe und sie auch deshalb sogar Neueinstellungen vornehmen oder zusätzliche Lehrstellen anbieten können. Bürgermeister Josef Reindl wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass auch die Stadt Schnaittenbach aktuell zwei Auszubildenden eine Lehrstelle biete. Weniger freundlich sei die Lage bei der Städtebauförderung, wo das laufende Verfahren etwas ins Stocken geraten sei.
DSL-Förderung des Bundes hilft Attraktivität der Stadt weiter zu erhöhen
Aber dennoch sieht der Bürgermeister die Stadt Schnaittenbach auf einen guten Weg noch attraktiver zu werden. Beispielsweise werde die Anbindung vieler Haushalte an das Breitbandinternet (DSL) nachhaltig verbessert. Möglich sei dies auch deshalb, weil der Bund die Maßnahme mit 70 Prozent bezuschusse.
Sorge bei Belastung der Kommunen angesprochen
Sorgen bereits den Schnaittenbachern die Rahmenbedingungen für die Kommunalfinanzen. „Gerade im Bereich der Jugendhilfe müssen wir über den Landkreis dramatische Ausgabenzuwächse finanzieren. In den letzten 10 Jahren sind diese Ausgaben und durchschnittlich 500.000 Euro pro Jahr auf mittlerweile 6,1 Millionen Euro gestiegen. Ich habe Angst, dass wir diese steigenden Belastungen nicht mehr lange schultern können“, zeigte sich Bürgermeister Reindl besorgt. Alois Karl, der selbst als Kreisrat noch kommunale Verantwortung trägt, zeigte Verständnis für diese Sorge. Auch deshalb bräuchten die Kommunen eine solide Finanzausstattung. Aktuell wirke er auf Bundesebene in einer Kommission mit, die sich eine nachhaltige Finanzausstattung der Städte und Gemeinden zum Ziel gesetzt habe. Konkrete Ergebnisse sollen noch in diesem Jahr vorgelegt werden.
SES: Fachkräftemangel bereits heute ernste Herausforderung
Beim Besuch der Firma SES gratulierte der Abgeordnete Geschäftsführer Forster zur Auszeichnung als „Bayerns Best 50“. SES beschäftigt derzeit rund 125 Mitarbeiter, von denen 19 Auszubildende sind. SES ist hervorgegangen aus der ehemals eigenständigen Kaolinfirma Kick und profitiert aktuell besonders von der großen Nachfrage im Bereich der Photovoltaik, aber auch bei den anderen Geschäftsfeldern gebe es eine positive Entwicklung. Mittlerweile sei die größte Sorge von SES qualifizierte Fachkräfte zu bekommen, führte Geschäftsführer Forster aus.
Bild: Unter den Blicken der Schnaittenbacher Bürgermeister Sepp Reindl, Markus Nagler und Alois Kumeth (v.r.) trug sich Bundestagsabgeordneter Alois Karl (2.v.r.) in das Goldene Buch der Stadt ein.