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Oberpfälzer Abgeordnete werben für bayerisch-französische Beziehungen

Berlin. Die Abgeordneten der CSU-Landesgruppe in Begleitung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und Dr. Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident a.D., wurden von Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Premierminister Francois Fillon zu politischen Gesprächen empfangen. Ein Gespräch mit dem Präsidenten der UMP-Fraktion Jean-Francois Copé zu den vielfältigen Aspekten der deutsch-französischen Zusammenarbeit und der bayerisch-französischen Kooperation fand ebenso statt.

Fragen der Währungs- und Wirtschaftspolitik waren ein Themenschwerpunkt der Gespräche im französischen Parlament und mit Vertretern der französischen Regierung. „Alle Länder Europas stehen vor der Aufgabe, aus der Wirtschaftskrise heraus zu neuer Stärke zu finden. Krisen sind zwar schmerzhaft, aber eben auch eine Chance für einen Neubeginn!“ so der Chamer Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier. In den Gesprächen bekräftigte die französische Regierung, entgegen ihres früheren Kurses, dass der Stabilitätspakt verschärft werden müsse und schloss sich so der deutschen Haltung an.

„Die CSU-Landesgruppe wirbt für einen Weg der Koordinierung und des Wettbewerbs, damit Europas Soziale Marktwirtschaft sich angesichts harter Konkurrenz behauptet“, betonte der Bundestagsabgeordnete Alois Karl aus Neumarkt. Insbesondere die Bedeutung einer stärkeren Kooperation im Bildungsbereich hob der Weidener MdB Albert Rupprecht hervor.

Ziel der Reise war es auch, die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft zu unterstreichen und die Kontakte zur UMP zu intensivieren. „Die deutsch-französische Partnerschaft ist das Fundament, auf dem Europa gebaut wurde. Auch in Zukunft wird Europa große Herausforderungen nur in enger deutsch-französischer Abstimmung bestehen können.“ so der Regensburger Abgeordnete Peter Aumer.

 

Bild: MdB Peter Aumer, MdB Alois Karl, Ministerpräsident Horst Seehofer, Staatspräsident Nicolas Sarkozy, MdB Karl Holmeier, MdB Albert Rupprecht (v.l.)