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Erneut Europameister: MdB Alois Karl verteidigt mit dem "FC Bundestag" den Titel

Berlin (27. Juni 2011) – Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen hat gerade erst erfolgversprechend begonnen, da lässt sich von einem anderen Fußball-Turnier bereits der Titelgewinn vermelden: Der „FC Bundestag“ ist Europameister – erneut! Das Team aus Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen – unter ihnen auch Alois Karl als Mittelfeldspieler und einziger CSU-MdB vor Ort – verteidigte mit zwei klaren Siegen und einem Unentschieden beim 39. Internationalen Parlamentarier-Fußballturnier im schweizerischen Neuchatel den Titel. Bereits im vergangenen Juni hatte die deutsche Politiker-Elf die 38. Auflage, damals in Linz, gewonnen.

Gegen die eidgenössischen Gastgeber kam der „FC Bundestag“ nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus. Gegen die Kicker aus dem Wiener Nationalrat sowie aus dem Reichstag zu Helsinki gelang aber jeweils ein deutlicher 3:0-Sieg. So sicherten sich die deutschen Parlamentarier um ihren Kapitän Klaus Riegert (CDU) am Ende dank der knapp besseren Tordifferenz (7 Punkte, 9:3 Tore) wieder den Europameister-Titel vor der Schweiz (7 Punkte, 10:5 Tore), vor Österreich (3 Punkte, 3:9 Tore) und Schlusslicht Finnland (0 Punkte, 0:5 Tore).

Hintergrund:
Der „FC Bundestag“ bestreitet in den offiziellen Trikots der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft bis zu 20 Spiele pro Jahr. Während die parlamentarische Arbeit durch die Fraktionszugehörigkeit gekennzeichnet ist, verschwindet diese Grenze der Parteizugehörigkeit auf dem Fußballrasen. Der „FC Bundestag“ ist interfraktionell besetzt – nur von Bündnis 90/Die Grünen spielt derzeit niemand mit.

Der „FC Bundestag“ wurde bereits 1967 gegründet. Dem waren bereits in den Jahren 1961 und 1964 Benefizspiele gegen eine Prominenten-Auswahl um Fritz Walter, Bubi Scholz, Klaus Havenstein, Harry Valerien und Maximilian Schell vorausgegangen.

Die Mitglieder des „FC Bundestages“ engagieren sich v.a. für soziale Projekte. Wann immer es möglich ist, versuchen sie dort Not zu lindern und Aufbauarbeit zu leisten, wo eine staatliche Stelle überfordert oder nicht zuständig scheint und auch von keiner anderen Seite Hilfe zu erwarten ist. Benefizspiele sind durch dieses hohe soziale Engagement an der Tagesordnung. Deren Erlöse kommen Kranken, Behinderten oder sozial schwächeren Menschen zu.

Fußballbegeisterung, Fairness und Kameradschaft stehen ganz obenan. Das gemeinsame Spielen und anschließende Zusammensein (die so genannte „Dritte Halbzeit“) schweißen die Mitglieder noch stärker zusammen. So wird die Elf auch schon mal als die „erfolgreichste Fraktion“ des Parlaments bezeichnet…