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MdB Alois Karl zu Gast bei ZF in Auerbach

Auerbach / OPf (14. Oktober 2011) - Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte war lange Zeit ins Stocken geraten, seit Anfang Oktober werden nun die ersten Karten an die Versicherten ausgegeben. Ein wichtiger Schritt für das ZF Geschäftsfeld Elektronische Systeme, denn seit Jahren investiert der Hardwarehersteller in die Entwicklung von sicheren Produktlösungen für die komplexe Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur.

Aus Sorge um die hohen Vorleistungen hatte sich das ZF Geschäftsfeld mit zehn weiteren Herstellern im vergangenen Jahr zur Industrieinitiative Gesundheitstelematik zusammengeschlossen. Gemeinsam richteten die Unternehmen einen Appell zur Fortführung des eHealth-Projektes an die verantwortlichen politischen Stellen.

Dieser Appell führte Alois Karl, Abgeordneter in den Deutschen Bundestag für Amberg-Sulzbach-Neumarkt, bereits im Juli 2010 zu ZF nach Auerbach. In einem längeren Gespräch mit der Geschäftsleitung und dem verantwortlichen Produktmanager signalisierte Karl Unterstützung für die Initiative. Nun nutzte der Bundestagsabgeordnete den Start zur Einführung der Karte um sich erneut mit den Verantwortlichen zum aktuellen Stand und den nächsten anstehenden Schritten auszutauschen.

Am vergangenen Mittwoch informierten Uwe Coßmann, Leiter des Geschäftsfeldes Elektronische Systeme, Produktmanager Uwe Harasko sowie Vertriebsleiter Uwe Schlottmann zum Projektverlauf in den vergangenen Monaten und dankten für die
bisherige Unterstützung. Im Anschluss an das Gespräch hatte Alois Karl noch Zeit für eine ausführliche Betriebsführung reserviert.

„Die aktuellen Umsatzzahlen unterstreichen die Bedeutung des eHealth-Projektes für unser Geschäftsfeld“, betont Produktmanager Uwe Harasko. „Doch ist bisher nur der erste Schritt getan, wir hoffen nun auf eine rasche Umsetzung der zweiten Projektphase.“

MdB Alois Karl kommentiert die Gespräche: „Wichtig für mich ist, dass die elektronische Gesundheitskarte allen Beteiligten nutzt. Den Patienten, weil durch das neu integrierte eigene Bild Missbrauch wirksam verhindert wird. Mittelfristig kann ihnen in Notfällen schneller geholfen werden, unnötige
Doppelbehandlungen oder Gesundheitsschäden durch ‚falsche‘ Medikamente können vermieden werden. Dies sind für mich ganz wichtige Gesichtspunkte. Die Ärzte erhalten ein gesamtheitliches Bild ihrer Patienten um dann auf dieser Basis die richtige Therapie wählen zu können. Die Krankenkassen sparen zusätzlich beim
Verwaltungsaufwand. Und in Auerbach werden zukunftsfähige Arbeitsplätze gesichert. Aus diesen guten Gründen gilt es nach der Einführung der Gesundheitskarte Schritt für Schritt deren Möglichkeiten zu nutzen. Über allen steht aber der Datenschutz - für mich ist dies unverzichtbar. Der Schutz der sensiblen Patientendaten muss absolut gewährleistet sein.“



Foto: Produktmanager Uwe Harasko, MdB Alois Karl, Uwe Schlottmann, Leiter Vertrieb Computereingabegeräte und Uwe Coßmann, Leiter Geschäftsfeld Elektronische Systeme während des Gesprächs (von links nach rechts).